Hilfe bei emotionalen und sozialen Problemen

Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist es darauf angewiesen, von den Eltern angenommen zu werden. Dieses Angenommensein ist für das ganze Leben des Kindes bedeutsam und für seinen Umgang mit Ängsten.

Das Baby braucht in den ersten Lebensmonaten den Augenkontakt, die emotionale Zuwendung und den sicheren Kontakt. Das Kind bindet sich in den ersten 9 Lebensmonaten an die Mutter und löst sich langsam über viele Entwicklungsphasen in sein eigenes Leben.

In diesen Phasen, vor allem in den frühkindlichen oder kindlichen Phasen, aber auch in der Zeit als Jugendlicher können Probleme in der Familie / Kindergarten / Schule oder in der Beziehung zum Kind zu Ängsten im Kinde führen.

Kinder, auch Jugendliche, haben Angst vor diesen Gefühlen, können diese Ängste nicht formulieren und zeigen sie in Verhaltensproblemen.

Es ist hier wichtig zu wissen, dass sich viele Eltern zur Beratung anmelden, bei denen es keine offensichtliche Problemstellung gibt. Die Beziehung zum Kind gelingt und die Elternbeziehung ist glücklich – dennoch zeigt das Kind Verhaltensprobleme.

Ängste verbergen sich häufig hinter körperlichen Symptomen wie Appetitlosigkeit, Reizhusten, Infektanfälligkeit und besonders hinter unspezifischen Schmerzen, vor allem Bauchschmerzen. Aber auch Stottern, Bettnässen oder Zwangshandlungen können genauso ein Bild der Angst sein. Bei jedem auffälligen Verhalten sollte man also immer auch daran denken, dass Ängste dahinter stecken können.

Im therapeutischen Prozess schafft die Psychologin eine Atmosphäre für das Kind, in der es über Spiele und kindgerechte Gespräche (für Jugendliche natürlich angepasst) die Ängste und belastende Gefühle ausdrücken und verarbeiten kann.