Beratung für Eltern in Erziehungsfragen
Wenn Eltern nicht wissen, was mit ihrem Kind los ist
Kinder oder Jugendliche zeigen oft ein Problem in ihrem Verhalten und es ist nicht erklärbar oder ersichtlich, warum sich das Kind oder der Jugendliche so verhält. In der sozialen Umgebung gibt es keine außergewöhnlichen Begebenheiten und auch keine Krisen, auf welche das Kind oder der Jugendliche auffällig reagieren müsste.
Die Beratung richtet sich dahingehend, die Gründe für das Verhalten zu erkennen, diese inhaltlich zu verstehen, emotional nachvollziehen zu können und darauf aufbauend Lösungen zu erarbeiten.
Beratung für Eltern mit Beziehungs- oder Eheproblemen
Wenn Eltern als Paar Lösungen suchen
Eine Ehe oder eine Paarbeziehung verändert sich im Laufe der Zeit und kann zu Schwierigkeiten führen, die einen massiven Einfluss auf die eigene Lebensqualität und auf die Entwicklung der Kinder hat.
Viele Eltern suchen mit Hilfe einer Beratung nach Lösungen, um weiterhin oder wieder glücklich zusammen leben zu können. Ebenso suchen Eltern oft eine Beratung, um sich als Paar gut lösen zu können, so wenig unheilbare emotionale Schmerzen wie möglich zu erzeugen und aus Krisen, die eine Trennung verursachen kann, gestärkt heraus zu wachsen.
Beratung für getrennte Paare
Auch getrennte Paare sind die besten Eltern
Eine Trennung oder Scheidung der Eltern ist für ein
Kind meistens eine traumatisierende Erfahrung oder ein Ereignis,
das auf sein ganzes Leben Auswirkungen haben kann.
Um hier Lösungen zu finden, ist es von hoher Bedeutung,
dass die Eltern als erwachsene Menschen Verantwortung
übernehmen und die Probleme auf der Elternebene bzw. auf der
Erwachsenenebene lösen und nicht die Kinder in ihre Probleme mit
einbeziehen oder ihren Streit über die Kinder austragen.
Hier stellt das Leben an Eltern eine hohe Herausforderung.
Wenn es Eltern gelingt, diese Herauforderung zu bewältigen,
können emotionale Schmerzen und Schuldgefühle bei einer
Scheidung oder Trennung gut verarbeitet werden.
Dabei erhöht sich die Möglichkeit, dass getrennte Eltern
oder Paare nach dem Trennungsprozess wieder einen
achtungsvollen Umgang miteinander pflegen und das
getrennte Paar die besten Eltern sein kann.
Kinder- und Jugendschutz
Wenn Eltern an ihre Grenzen kommen und mit Gewalt reagieren
Auch Eltern können an ihre Grenzen kommen und in bestimmten Situationen in der Erziehung oder in Konfliktsituationen mit dem
Partner nur noch mit Gewalt reagieren.
In den Beratungsgesprächen mit Eltern, die Gewalt als Lösung
sehen, wird deutlich, dass kein Vater und keine Mutter das will,
sie jedoch durch die Situation mit dem Kind oder dem
Jugendlichen in eine Anspannung geraten, in der sie sich nicht
anders zu helfen wissen oder glauben, das sei das beste für das
Kind. Um in der Erziehung und in der Beziehung zur Partnerin oder
zum Partner ein gewaltfreies Handeln zu entwickeln, bedarf es
einer bewertungsfreien Beratung, in der keine Schuldzuweisung
erfolgt und sich alle Familienmitglieder sicher fühlen.
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Mobbing an Schulen
Wenn Kinder und Jugendliche von Kindern und
Jugendlichen gezielt angegriffen oder terrorisiert werden
Mobbing an Schulen
Wenn Kinder und Jugendliche von Kindern und
Jugendlichen gezielt angegriffen oder terrorisiert werden
Mobbing ist die Bezeichnung für eine bestimmte Form
von Ausgrenzung durch verbale Gewalt (drohen, verspotten,
beschimpfen, …), physisch Gewalt (schlagen, schubsen, treten,
kneifen, festhalten, …) oder nonverbale Gewalt (Grimassen
schneiden, böse Gesten, Rücken zuwenden, …).
Ausgrenzung ist ein altes Thema und wurde früher im schulischen
Umfeld im Volksmund als “lästig tun” beschrieben. Im Unterschied
zu früher wird diese Ausgrenzung heute mit System, mit bewusstem
Kalkül und Ziel betrieben. Diese bewusst betriebene Ausgrenzung
wird als Mobbing bezeichnet. Das Kind oder der Jugendliche, der
Mobbing betreibt, zielt bewusst oder unbewusst auf das elementare
Grundbedürfnis der Zugehörigkeit. Für das Kind oder den Jugendlichen der gemoppt wird, kann das schwere psychische Folgen haben, welche bis hin zu Depressionen und massiven Leistungsabfall in der Schule reichen. Mobbing hat sich unter jugendlichen Schülern in den letzten Jahren massiv verstärkt.
Mit Mediation kann in einem Fall von Mobbing viel Leid erspart werden. Eine professionell durchgeführte Mediation ist ein Gespräch mit dem Ziel, die beteiligten Kinder oder Jugendliche in einen Dialog zu führen, der es erlaubt, die Probleme zu lösen und eine wertschätzende Beziehung aufzubauen.
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Traumatherapie
Wenn Kinder einen Schock oder ein Erlebnis nicht bewältigen können
Traumatherapie
Wenn Kinder einen Schock oder ein Erlebnis nicht bewältigen können
Wenn Kinder einem Erlebnis ausgesetzt waren, das zu einer Traumatisierung geführt hat. Zum Beispiel: Unfall, Einbruch, Tod eines Familienmitgliedes, Gewalt, … Ein Trauma ist eine extreme Lebenserfahrung, welche die betroffene Person so sehr überfordert, dass ihre gewohnten Bewältigungsstrategien von schweren Erlebnissen nicht mehr funktionieren. Zum Beispiel: Gewalt, Missbrauch, Unfall, Einbruch, Tod eines Familienmitgliedes, Katastrophen … Bei einem Jugendlichen sind die Bewältigungs-strategien niemals so ausgebaut wie bei einem erwachsenen Menschen. Ein Baby hat gar keine, ein Kleinkind oder ein Kind besitzt nur minimale Bewältigungsstrategien. Wenn Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einem Erlebnis ausgesetzt waren, das zu einer Traumatisierung geführt hat, kann das zu schweren psychischen und körperlichen Reaktionen führen. Diese Reaktionen können sich in Angst und Panikattacken, Schlafstörungen bis hin zu Persön-lichkeitsveränderungen und körperlichen Krankheiten zeigen. Weiters können Stressbeschwerden auftreten, das heißt, dass diese Kinder, Jugendliche oder Erwachsene auch auf “normalen” Stress nicht angemessen reagieren können. Um hier eine angemessene Therapie anzubieten, ist es von hoher Bedeutung, dass die beratende Person viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat und spezifisch aus- oder fortgebildet ist.
Beratung für private Personen und Fachkräfte
die gravierende und auf Dauer für das Kind schädigende Probleme
wahrnehmen oder von Gewalt an Kindern oder Jugendlichen direkt wissen
Familie ist ein privater Raum und eine Zone, in der ganz persönliche Inhalte geschehen und gelebt werden. Sich in eine Familie einzumischen, ist mit einem starken Tabu belegt. Das führt dazu, dass man sich oft scheut, Sachen, von denen man weiß oder die man sieht, anzusprechen.
Diese Scheu wir mitunter von Gedanken begleitet: “das geht mich
nichts an” oder “dafür bin ich nicht verantwortlich”, … und führt dazu, dass man gerne wegschaut, auch wenn man weiß, dass es Kindern in einer Familie dauerhaft schlecht geht. Besonders schwierig kann es werden, wenn in einer Familie Gewalt gesehen wird und eigentlich die Jugendwohlfahrt informiert werden müsste.
Um in solchen Fällen nicht weg zu schauen, kann hier eine Beratung helfen, um die Dringlichkeit abzuwägen, Auswirkungen abzuschätzen und Strategien und Vorgehensweisen zu erarbeiten, welche der Familie helfen können.